Floßstation Zernsdorf

Sport & RecreationResidential
Location :Undinestraße 1, 15712 Königs Wusterhausen
Investor :Aquare Charter GmbH
Design :Cubus
Period :2016 - 2017
Statics :Niehues Winkler Ingenieure
GFA :638 m²
Services :Draft Design, Permit Application, Detailed Design, Shell Construction and Expansion Work, Supervision, Interior Design

Der Auftrag des Bauherren bestand darin, ein möglichst effizientes und nutzerfreundliches Gebäude zu entwerfen. Dabei sollten die Organisationsabläufe von denen der Kunden getrennt sein und gleichzeitig jedoch parallel stattfinden.
Priorität war, den Kunden der Aquare Charter GmbH einen reibungslosen und angenehmen Ablauf zu gewährleisten. Somit sind Eingang, Empfang und Gastronomiebereich zentral angelegt, während Lagerräume und organisatorische Einheiten im Rücken der Anlage verortet sind. Der Empfang verbindet hierbei alle Nutzungseinheiten, von dem aus der Überblick des Gebäudes gewahrt wird.
Der Gastraum fasst ca. 25 Sitzplätze. Hier können Besucher und Schiffsanleger kleine Speisen oder Getränke erwerben, sowie selber kochen und den Abend ausklingen lassen. In den Sommermonaten wird der Betrieb auf die Terrasse verlegt. Ein Handwagen und Fahrradverleih bietet die Möglichkeit, die Umgebung auch auf dem Landweg zu erkunden. Teile des Sanitärbereichs sind auch von außen jederzeit zugänglich und können von den Schiffsanlegern genutzt werden.
Im halböffentlichen Obergeschoss des Hauses sind zwei helle Ferienwohnungen geplant, welche mit ihrer Südausrichtung und weitem Seeblick ein optimales Urlaubserlebnis bescheren.
Die Aquare Charter GmbH erschließt mit dieser Anlage einen neuen Standpunkt für seine Bungalow-Boote, für welchen vorerst 30 Liegeplätze vorgesehen sind. Die Fassade und äußere Gestaltung ist einem solchen „BunBo“ nachempfunden und stellt unverkenntlich den Heimathafen der Boote dar. An dieser Stelle kann der Yachtclub als „Mutterschiff“ betitelt werden. Durch das große Angebot ist es aber nicht nur das Mutterschiff der Boote, vielmehr von der ganzen Region.
Hier fungiert der Yachtclub als belebter und nutzbarer Begegnungsraum, unterschiedlicher Interessensgruppen. Das Gebäude wird in Holzständerbauweise ausgeführt, auch der Ausbau, wie beispielsweise Treppe und Fenster, ist aus Holz geplant. Als Bodenbelag ist  helles Eichenparkett angedacht.