Architekturbiennale Quito, Ecuador

Bildung
Leistungszeit :2018

Wir durften 2018 als Koordinationatoren der deutschen Architekten für die 21ste panamerikanische Architekturbiennale (BAQ) in Quito, Ecuador, tätig sein. 

Die BAQ ist eine der wichtigsten Architekturveranstaltungen auf dem amerikanischen Kontinent. Sie wird seit 1978 in Quito von der Ecuadorianischen Architektenkammer organisiert. Pablo Moreira (Präsident der Quitoer Architektenkammer), María Samaniego (Vizepräsidentin der Quitoer Architektenkammer) und ihr Team leiteten im Teatro Nacional de la Casa de la Cultura Ecuatoriana  das Event vom 19.– 23. November, dessen Teilnehmeranzahl mit 2000 Besuchern höher war als je zuvor.

Eine besondere Anerkennung für ihre jeweiligen Laufbahnenerhielten der ecuadorianische Architekt Jaime Dávalos und der kolumbianische Germán Samper.

Ziel der fünftägigen Biennale ist es, ein weites akademisches Netzwerk als Raum für die Analyse und Diskussion über die Entwicklung der Stadt und die Tendenzen der architektonischen Konzepte unserer Zeit zu schaffen.

 

Im Rahmen des Projektwettbewerbes wurden alle 656 teilnehmenden Projekte aus der ganzen Welt in 6 verschiedenen Kategorien bis zur ersten Dezemberwoche ausgestellt. 18 nationale und internationale Projekte erhielten Preise, 13 eine Auszeichnung und weitere 22 mit einer Publikation prämiert. Zusätzliche 116 Projekte nahmen an den 4 Kategorien des studentischen Wettbewerbs “Medalla de Oro” teil.

 

Den 1. Preis der internationalen Kategorie C (Sozialer Lebensraum und Entwicklung) gewannen gemeinsam mit dem ecuadorianischen Büro „Natura Futura Arquitectura“ das deutsche Büro Praeger Richter Architekten mit dem Projekt Ausbauhaus in Neukölln, Berlin. Sie wurden insbesondere für ihre Lösung des bezahlbaren Wohnraumes in der Stadt, die Ausbauflexibilität des Nutzers je nach Möglichkeiten und das Schaffen eines Gemeinschaftsgefühls in der Wohnanlage prämiert. 

Zusätzlich wurde ein weiteres von deutschen Architekten angeleitetes Projekt mit einer Publikation prämiert, das Centro Cultural in Chamanga, Ecuador, ein Design-Build-Projekt des CoCoon-Studios mit Prof.Ursula Hartig von der Hochschule München, das in Zusammenarbeit weiterer internationalen Partner ausgeführt wurde.